Frohe Weihnachten

Noch zweimal schlafen dann ist Heiligabend. Für viele ein Fest des Schenkens und des Beschenkt werden. Sollte es aber nicht eher ein Fest der Besinnung, der Liebe gegenüber den Mitmenschen und des Zusammenseins in der Familie sein?

In unserer kapitalistischen Welt leider nicht. Hier bestimmt die Wirtschaft was Weihnachten ist und was wir tun sollen. Geschenke kaufen und viel Geld ausgeben. In diesem Jahr ist der Umsatz sogar höher als letztes Jahr.

Diese Entwicklung stimmt mich bedenklich, kommen doch 80% unserer Produkte aus China und werden dort unter widrigsten, menschenverachtensten Umständen produziert. Denken wir also beim Auspacken der Geschenke auch etwas an die armen Menschen aus dem fernen Osten. Sie bekommen von den Farblacken und den Dämpfen Ausschläge im Gesicht, an den Armen platzen rote Blasen auf aber trotzdem arbeiten sie weiter an Teddybären, Barbies, Puzzles, Ritterburgen und Gameboys; häufig bis zu 18 Stunden am Tag. Das ist unmenschlich und hat mE nichts mehr mit dem eigentlichen Weihnachtsfest zu tun. Darum bin ich froh, dass in meiner Familie die Zwangsschenkung schon lange abgeschafft wurde. Wir spenden lieber einen Betrag einer sozialen Organisation.

In diesem Sinne, ein frohes Fest.

[tags]x-mas, weihnacht, politics[/tags]

2 Gedanken zu „Frohe Weihnachten

  1. Hallo Tom
    Genau aus den ganannten Gründen haben wir die „Schenkerei“ unter den Erwachsenen ebenfalls vor Jahren abgeschafft. Für die Kinder jedoch legen wir nach wie vor etwas unter den Baum. Den für die ist Weihnachten immer noch etwas besonderes, solange man gewissse Traditionen und Wert weitergibt natürlich vorausgesetzt. Bei diesen Geschenken achte wir jedoch darauf, etwas sinnvolles zu schenken und nicht irgendein Plastikquatsch oder etwas mit dem Label „Made in China“.

    In diesem Sinne. Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2007

    hampa und familie

  2. hei, ihr seid ja richtige HEILIGE!!
    jedes Jahr etwas für eine wohltätige organisation spenen?
    uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii……….

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