Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider

StandaufbauGetreu nach diesem Motto wurde am Samstag unser Telemarkschnuppern auf dem Chäserrugg durchgeführt. Trotz strömendem Regen und zeitweise stürmischem Wind, durften wir elf Personen das Telemarken näher bringen. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man jemandem eine Freude machen kann. Alle waren sie happy, nachdem sie den „Schwung der Schwünge“ kennen gelernt haben.

Morgens um sieben gings mit der Arbeiterbahn und etlichen Telemarkskis und /-schuhen hoch zum Iltios. Eigentlich wollten wir den Stand auf dem Chäserrugg aufbauen. Der Wind lies unser Vorhaben aber scheitern. So disponierten wir um und bauten den Stand gleich auf der grossen Terrasse bei der Bergstation Iltios auf.
Old- and New-StyleMit den ersten vier „Teleschnuppis“ machte ich im strömenden Regen ein paar Abfahrten. Nach einer knappen Stunde und tropfnass von aussen war dann aber doch ein Kaffee fällig. Leider wurde das Wetter nicht besser, so dass nur noch weitere sieben Personen das Gratis Telemark-Angebot ausprobierten. Zu unserem Pech fiel dann auch noch der Schlepplift, aufgrund eines raus gesprungenen Seils aus. So mussten wir zu Hütte laufen, was aber im Nachhinein nicht weiter schlimm war. In der Hütte gabs dann ein vorzügliches Abendessen gekocht von Tine.

leckeres EssenGerade als es anfing so richtig gemütlich zu werden, musste ich mit Andy aufbrechen. Schliesslich wollten wir noch vor Mitternacht ins Tal. So schnallten wir gegen 22:00 Uhr unsere Skis an und machten uns auf, die abenteuerliche Fahrt in Angriff zu nehmen. Mit viel Optimismus konnten wir doch gut 2/3 der Strecke auf Schnee fahren. Den Rest marschierten wir mit aufgeschnallten Skis zu Fuss. Für einen kurzen Augenblick konnten wir sogar den Mond noch sehen. Von der angesagten Mondfinsternis aber leider nichts.

Wieder zurück beim WoMo musste ich erstmals meine Skischuhe so gut es ging vom Dreck befreien. Unser Marsch durch die aufgeweichte und leicht gedüngte Wiese hinterliess deutliche Spuren. 🙁
Ich fuhr dann noch bis Wangs, parkierte auf dem Parkplatz der Pizolbahn und göhnte mir kurz vor Mitternacht noch eine Dusche.

Der Sonntag war mal wieder ein Traumtag. Leider war ich nur auf der Piste, denn die Lawinensituation war mir zu kritisch für eine Skitour. Hätte ich doch so gerne meine neue Tourenbindung getestet. Was solls, am Mittwoch gehts ja schon wieder ab in die Berge ins Kleinwalsertal ans Telemarkfest. Dort besteht auch die Möglichkeit an geführten Touren teilzunehmen.

2 Gedanken zu „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider

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