Osterweekend Partnun

Geplant war eigentlich, dass wir am Freitag Morgen zur Lidernenhütte bei Riemenstalden fahren und in dem Gebiet rund um die Hütte ein paar Touren unternehmen. Daraus wurde leider nichts. Schon die ganze Woche verhiess der Wetterbericht nichts gutes, was sich am Donnerstagabend auch bewahrtheitet hat. Für den Freitag war die Vorhersage ziemlich miserabel und auch die kommenden Ostertage versprachen nichts gutes. Dazu kam eine Lawinengefahrenstufe von 3 und teilweise sogar 4.Somit sagten wir unseren Aufenthalt in der Lidernenhütte ab und suchten nach einem besser geeigneteren Gebiet bei diese Verhältnissen. In St. Antönien wurden wir mit dem Berghaus Sulzfluh mehr als gut beraten. Dieses 1875 erbaute Haus in einem Gebiet mit unzähligen Tourenmöglichkeiten war die ideale Unterkunft für uns.

Vorbereiten

Wir trafen uns also erst am Samstag Morgen in der Raststätte Heidiland und machten uns dann schon etwas spät auf, Richtung St.Antönien. Das Auto auf dem Parkplatz abgestellt, die sieben Sachen im Rucksack am Rücken, die Felle auf den Ski und ein Wetter das schöner nicht hätte sein können, stiegen wir auf der Alpstrasse hoch zur Hütte.

Traumwetter

Während dem lockeren Aufstieg sahen wir nördlich einen schönen Hang der sich leichtem Gefälle in Richtung Hütte neigte. Diesen wollten wir noch befahren und stiegen somit bei einer Brücke den Hang hoch. Immer weiter in einem zerfurchten und hügeligen Gelände, das niemals aufzuhören schien.

Hügeliges Gelände

Mittlerweile hat die Sonne den lockeren Neuschnee stark durchfeuchtet und ihn zu klebriger Pappe geformt. So stark das selbst bei der Abfahrt grösstenteils kein einziger Schwung gemacht werden konnte. Waren wir fix und fertig als wir endlich auf der Sonnenterrasse des Berghauses sassen und das wohlverdiente „Plättchen“ und den kühlen Weisswein genossen.

Freiluft-Whirlpool

Zur grossen Freude wurde dann auch noch der Freiluft-Whirlpool eingeheizt und kurz vor dem Abendessen verwöhnten wir darin noch unsere müden Knochen. Ein tolles Gefühl, Wellness auf 1800 m.ü.M und mit diesem Panorama. Als Nachtessen gabs ein leckeres Süppchen, gefolgt von einem Piccatta mit Risotto und Beilagen und danach ein Vermicelle als Dessert. Der Wein durfte natürlich nicht fehlen. Der Sonntag war dann ziemlich trüb mit Nebel und leichtem Schneefall. Trotzdem entschieden sich ein paar für eine kleine Tour. So liefen wir ca. 400hm hoch, sahen auf dem Weg noch vier scheue Schneehühner und genossen dann die anschliessenden 600hm Abfahrt in locker flockigem Powder.

No friends on powder days

Die Sicht war sehr diffus so dass Löcher und dergleichen nicht auf den ersten Blick erkannt werden konnten. Was zur Folge hatte, dass ich den Schnee ein paar Mal mehr von unten als von oben zu Gesicht bekommen habe. Weil das Wetter auch für den kommenden Tag nicht besser werden sollte, brachen wir unser Osterweekend ab und fuhren schon am Sonntag nach Hause. In Anbetracht der hohen Lawinengefahr vermutlich eine weise Entscheidung. Trotzdem war es wiedermal ein lustiges Weekend mit dem Telemark-Toggenburg und auch die Verhältnisse waren den Umständen entsprechend OK. Die Fotos sind hier zu finden.

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