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gekritzelt am: 21. Oktober 2005, um 21:04

Keine Wordattachements im E-Mail

E-Mail ist schon eine schöne Erfindung. Nachrichten werden in Sekunden rund um die Welt geschickt und das auch noch gratis. Leider benutzen aber zuviele Leute das E-Mail-Protokol für ihren Datentransfer. Sie hängen riesige Dateien an ihre Mail und verschicken sie an ihre Bekannten. Dabei vergessen viele, dass das E-Mail-Protokol nicht für den Datentransfer ausgelegt ist. Dafür gibts FTP. Aber eben, für viele ist E-Mail eben sehr bequem.
Für alle die kein FTP-Programm haben oder keines benutzen wollen, gibt es einen super Service um Daten zu versenden. Damit lassen sich Daten bis zu 1GB verschicken und das völlig gratis und ohne Registrierung.

Das mit den Datenanhängsel ist ein Thema. Es gibt da aber noch etwas viel wichtigers zu wissen. Sende bitte niemals Word-Anhänge mit deinem Mail. Den dieses proprietäre Format ist überhaupt nicht sicher. Z.B. kann ohne spezielle Kenntnisse gelöschter Text wieder sichtbar gemacht werden. Oder dein Worddokument enthält einen gefährlichen Makrovirus, den du per Mail an all deine Bekannten verschickst. Von denen du hoffst, dass sie ebenfalls Word verwenden. Am Besten das Word-File als PDF-/ oder HTML-Datei senden. So bist du immer sicher, dass dein Gegenüber dein File auch öffnen kann. Denn im Gegensatz zum .pdf-/ oder .html-Format, entspricht das .doc-Format – welches von Word benutzt wird – nicht den offiziellen Standards des W3C.

Warum du keine Wordanhänge versenden solltest und welches Format besser geeignet ist, erfährst du hier.

gekritzelt am: 20. Oktober 2005, um 17:09

Open Source schlägt Wellen

Immer mehr Leute haben schon von Open Source gehört, wissen aber nicht genau was das ist. Diesen Leuten wird jetzt geholfen und zwar in Open-Seminaren. Das Beste daran, genau wie der Grundgedanke von Open Source, sind auch die Seminare kostenlos.
Leider bin ich zu spät darauf aufmerksam geworden. Das hat man nun davon, wenn man nicht jeden Tag Blogs liest.
Eine erste Runde hat die Digicomp veranstaltet und wird auch noch ein zweites Seminar anhängen. Von den Themen her, bin ich nicht direkt angesprochen, finde es aber trotzdem toll, dass die eigentlich sehr teure Digicomp Gratiskurse anbietet. Auch das Kulturzentrum Rote Fabrik bietet eine Open Source Diskussion mit Vorträgen. Organisiert wird diese Reihe von der Digitalen Allmend.

gekritzelt am: 19. Oktober 2005, um 21:41

Von Vögeln und Menschen

Wie wir alle wissen, ist ein gefährliches Virus im Anmarsch. Ist es wirklich so gefährlich wie uns die Medien glaubhaft machen wollen? Ist die aufkommende Hysterie gerechtfertigt?
Ich glaube nicht. Klar, das Vogelgrippevirus (H5N1) welches wahrscheinlich gerade auf dem Weg nach Europa ist, ist gefährlich für Geflügel und für Menschen. Von einer Pandemie sind wir aber noch weit entfernt. Dazu muss sich das H5N1 zuerst mit einem für den Menschen gefährlichen Stamm kreuzen.

Ein nach Deutschland eingeschlepptes hochpathogenes H5N1 wäre in erster Linie für das Geflügel eine Bedrohung. Würde die Geflügelpest auch in Deutschland aufgetreten, würden Personen mit engem Kontakt zu kranken Tieren geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Für die allgemeine Bevölkerung ist in Deutschland derzeit kein Risiko erkennbar. Eine Grippeimpfung schützt nicht vor der Vogelgrippe.
Robert-Koch-Institut

Bei einer Kreuzung würde ein neuer Virusstamm entstehen und dann wären die Voraussetzungen für eine Pandemie geschaffen und ein grosser Teil der Menschen wäre gefährdet. Wie das 1920 bei der “Spanischen Grippe” der Fall war. Noch gibt es in Europa keine Menschen die an dem Vogelgrippevirus erkrankten. H5N1 wird in dieser Form auch noch nicht von Mensch zu Mensch übertragen, obschon eine Übertragung von Tier zu Mensch möglich ist. Deshalb aber gleich die ganzen Bestände von Tamiflu aufzukaufen wäre falsch. Denn die Vorräte werden in erster Linie für diejenigen Menschen benötigt, welche mit Geflügel direkt zu tun haben. Abgesehen davon ist Tamiflu ein Grippemedikament für die menschliche Grippe und muss um zu wirken, innerhalb 48 Stunden nach der Infektion eingenommen werden. Diese Infektion zu erkennen ist aber sehr schwierig weshalb auch vor einer Prophylaktischen Einnahme von Tamiflu abzuraten ist. Dabei können üble Nebenwirkungen auftreten.

Beunruhigend sind die Meldungen schon, aber einen Grund für eine Panik gibt es nicht. Genau sowenig wie für die geforderte Mehrproduktion der Firma Roche. Die Genehmigung für den Ausbau weiterer Firmen in den USA hat Roche heute bekommen. Sie können also die Produktion von Tamiflu steigern, obwohl die Wirkungsweise des Medikaments gegen das Vogelgrippevirus, erst im Reagenzglas bewiesen wurde. Egal ob Tamiflu nun hilft oder nicht, die Kassen bei Roche werden sicher tüchtig gefüllt. Irgendwie stimmt mich das traurig, wenn mit der Angst der Gesellschaft Geld gescheffelt wird. Sollte nicht zuerst bewiesen werden, dass dieses angepriesene Medikament auch hält was es verspricht? Oder sind gar wir Menschen die Versuchskaninchen für die Medizin?

gekritzelt am: 11. Oktober 2005, um 16:34

Weblog-Umfrage

Wenn du selber einen Blog schreibst oder regelmässig Blogs liest, dann kannst du an der Weblog-Umfrage teilnehmen.
Ich habe soeben den Fragebogen ausgefüllt und warte jetzt gespannt auf die Auswertung.

Wie ich blogge?!

Hoffentlich nehmen viele Leute daran teil damit das Resultat auch representativ wird.

gekritzelt am: 9. Oktober 2005, um 23:11

Angriff auf Filesharer in der Schweiz

Filesharer aufgepasst. Eine Schweizer Firma hat sich auf IP-Monitoring spezialisiert und arbeitet eng mit der Bundesbehörde zusammen. Firmen welche Interesse an den IP’s der “Cyper-Kriminellen” haben, kriegen diese Informationen von der Firma Logistep AG geliefert.

Somit werden alle relevanten Daten eines Users in eine Datenbank aufgenommen. Welche Inhalte über welchen Zeitraum und mit welcher IP des Users geladen wurden, werden präzise dokumentiert und zur weiteren Strafverfolgung ausgewertet. Als besonderen Service bietet LOGISTEP AG ein Verfahren an, welches dem Kunden, Provider und der entsprechenden Rechtsabteilung alle relevanten Daten LIVE übermittelt.

Ich habe mal gedacht, dass wir in der Schweiz noch kein Gesetz haben, dass einem ISP erlaubt, die Nutzerdaten seiner Kunden an Dritte weiter zugeben. Habe ich mich da getäuscht?
Auch verwundert mich, dass jetzt plötzlich gegen Leecher vorgegangen wird. Bisher galt das Augenmerk mehrheitlich den Anbietern von illegaler Software.

Anstatt mit solch halblegalen Methoden gegen Filesharer vorzugehen, sollten die Anbieter der “gesharten” Software wohl eher ihre diversen Lizenzmodelle überdenken. Auch mit günstigen “Einsteiger-Lizenzen” würden sie immer noch genug Umsatz und Gewinn erzielen. Zudem würde das den Bekanntheitsgrad ihres Produktes steigern.
Darum bin ich der Meinung, dass für den privaten Gebrauch eine Software verwendet werden darf. Sobald man aber mit seinen Arbeiten Geld verdient, muss für die Software eine Lizenz bezahlt werden. Ausser es handelt sich um Open Source. :)
Natürlich gibt es von den jeweiligen Programmen eine Testversion mit allen Funktionen. Leider wird die vorgegebene Zeit aber viel zu unflexibel gehandhabt. Meistens sind es 30 Tage ab dem Zeitpunkt der Installation. Leider kann ich mich aber nicht während den nächsten 30 Tagen mit dem kennen lernen der Software beschäftigen. Darum müssten flexiblere Modelle für den Privatgebrauch einer Software erhältlich sein.
Vielleicht würde es das Filesharen etwas mindern aber verschwinden wird es nicht mehr. Solange wir unsere Computer vernetzen, solange werden wir Daten austauschen und das wird sich auch mit der Verurteilung von mehreren 10′000 Filesharer nicht ändern.

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