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	<title>Tom's Blog &#187; biken</title>
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	<description>everything you need to know about motli</description>
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		<title>Ein Sommertraum</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 13:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exsis]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[biken]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
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		<category><![CDATA[schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich mein WoMo habe, habe ich mir vorgenommen einmal von Ort zu Ort zu fahren und dort bekannte Bikestrecken abzustrampeln. Vor einem Jahr war ich mit dem Bike während vier Tagen auf der Top-of-Graubünden Route unterwegs. In diesem Jahr hatte ich anderes vor. Die ausgewählten Routen waren: Val Mora beim Münstertal, Tremalzo am Gardasee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mein WoMo habe, habe ich mir vorgenommen einmal von Ort zu Ort zu fahren und dort bekannte Bikestrecken abzustrampeln. Vor einem Jahr war ich mit dem Bike während vier Tagen auf der Top-of-Graubünden Route unterwegs. In diesem Jahr hatte ich anderes vor. Die ausgewählten Routen waren: Val Mora beim Münstertal, Tremalzo am Gardasee und Rasa am Lago Maggiore. Das Val Mora gehört zu den schönsten und unberührtesten Hochalpentäler der Schweiz. Der Tremalzo ist die Königsetappe am Gardasee mit fanstastischem Panorama und die Tour nach Rasa führt durch traumhafte Tessiner Wälder in ein Bergdorf das nur mit der Bergbahn oder auf einem Wanderweg erreichbar ist. Drei schöne Touren die praktisch alles bieten was das Bikerherz begehrt. Kombiniert hatte ich dieses Vorhaben mit dem Slackline-Event im Zillertal, einem Canyoning im Tessin und dem Slackline-Contest in Luzern. Hier nun der Reisebericht und die <a href="http://pic.imot.ch/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/">Fotogalerie Ferien</a> und <a href="http://pic.imot.ch/alben/ferien_kurztripps/iragna/">Fotogalerie Canyoning</a> von letzter Woche.</p>
<p><span id="more-316"></span></p>
<p><strong>Freitag, Samstag, Slackline-Event in Mayrhofen, Zillertal</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Jumpline" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0698.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0698.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Am Freitag nach der Arbeit fuhr ich noch bis Landeck und parkte direkt bei einem Supermarkt. So konnte ich am Morgen noch ein paar Dinge einkaufen, ehe es weiter ging nach Mayrhofen. Dort erwartete mich ein schöner Waldplatz mit einer Handvoll kleiner Holzhäuschen. In der Mitte gabs eine Bühne die zum Glück mit einem Zelt überdacht war. Das Wetter war eben nicht wirklich toll. Immer wieder hatte es stark geregnet. Aber dem fröhlichen treiben der Slackliner hatte das nicht geschadet. Überall waren Lines in verschiedenen Längen und Höhen gespannt und man konnte nach Herzenslust balancieren. Aber auch die Gespräche mit Leuten die ich vom letzten Jahr kannte und mit neuen Leuten, kamen nicht zu kurz. Am Abend wurden dann ein paar Slacklinefilme gezeigt und der eine oder andere sorgte noch für ein paar zusätzliche Lacher. Gegen halb zwölf ging ich dann ins Bett.</p>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Waterline" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0712.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0712.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Für den heutigen Tag waren eingentlich ein paar Highlines in einer Schlucht geplant. Weil aber ein Bauer kurzerhand sein Einverständnis zurück zog, mussten sich die Veranstalter etwas neues einfallen lassen. So wurden über einem kleinen und eiskalten Bergsee, dem Stillup Speicher, ein paar Waterlines gespannt. Ganz wagemutige begaben sich dann auf diese Lines und machten auch die Erfahrung, dass so ein Bergsee doch verdammt kalt ist. Es war ein riesen Gaudi bei ausnahmsweise heiterem Sonnenschein. So gegen 15:00 Uhr fuhr ich dann weiter über den Reschenpass, hinein ins Vinschgau nach Sta. Maria. Dort fand ich beim Spital einen Parkplatz und das sollte auch mein Schlafplatz für diese Nacht sein. Nach einem kohlehydratreichen Spathettiessen, las ich noch etwas, genoss den Sonnenuntergang und den imposanten Blick auf die Berge. Vor dem Schlafen gehen schaute ich mir die Tour für den bevorstehenden Tag nochmals an und gegen 23:00 Uhr löschte ich die Lichter.</p>
<p><strong>Montag, Tour Val Mora</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Val Mora" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0727.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0727.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Der Wecker klingelte um 8:00 Uhr. Das Wetter sah sehr vielversprechend aus, obwohl die Nacht sehr kalt war. Erstmal Frühstück gemacht, die Route ein weiteres Mal im Kopf durchgegangen und um 9:30 Uhr war ich Abfahrt bereit. Auf Feld- Wald- und Wiesenwegen gings 800hm hoch zum Ofenpass. Das letzte Stück, ca. 200hm musste ich auf der Strasse fahren. Die Pause auf dem Pass war kurz, schliesslich war das erst der Anfang. Also schnell zwei Fotos gemacht und dann gings auch gleich in rasantem Tempo auf der Passstrasse hinunter. Bei der Abzweigung zur Alp Buffalora bog ich links in einen Wanderweg ein. Leicht steigend kurbelte ich hoch zur Alp und gleich weiter bis zur Ebene. Die letzten paar Meter konnte ich nicht mehr fahren, der Weg war einfach zu steil. Die Aussicht von hier oben war fantastisch und weit und breit keine Menschenseele. Weiter gings in leicht goupiertem Gelände auf den höchsten Punkt der heutigen Tour; zur Juf-Plaun auf 2335 m.ü.M. Ab hier sah man endlich ins Val Mora hinein. Zuerst aber musste ich mal runter kommen in dieses Tal und das auf einem verwegenen Downhill, der nicht immer fahrbar war. Es kann schon frustrierend sein, wenn man sein Bike den Berg runter schieben muss. Nun endlich lag es vor mir, das Val Mora. Wie war ich doch letztes Jahr enttäuscht als wir wegen durchnässter Kleider auf diese Strecke verzichten mussten. Deswegen genoss ich es noch vielmehr, auch wenn der Weg nun immer leicht anstieg bis zur Döss Radond. Das Val Mora lag nun hinter mir und während ich noch mal einen letzten Blick zurück warf, zog ich mir noch schnell meine Jacke an. Denn jetzt folgte ein fast 1000hm Downhill hinunter nach Sta. Maria. Mein Fully kam hier voll auf seine Kosten und ich natürlich auch. <img src='http://www.imot.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Immer mal wieder musste ich einen Halt einlegen, um meinen Fingern vom Bremsen eine Pause zu göhnen. Nach fünf Stunden war ich glücklich aber erschöpft zurück beim WoMo. Weil es erst 15:00 Uhr war, entschied ich mich heute noch an den Gardasee zufahren. Also dann, alles eingepackt und schon gings los durchs wunderschöne Vinschgau und weiter bis nach Riva del Garda. Ich erreichte den teuren Stellplatz (24 Euro/24h) gegen halb sieben, duschte und ging dann eine Pizza essen. Später musste ich noch irgendwo Kleingeld wechseln, weil der Parkscheinautomat keine Noten aktzepierte. Trotz der Odyssey durch mehrere Restaurants genoss ich den lauen Abend bei einem kühlen Bier und kroch &#8211; 19 Euro ärmer &#8211; um halb zwölf ins Bett.</p>
<p><strong>Daten zur Tour:</strong></p>
<ul>
<li>Distanz: 42.03Km</li>
<li>Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.3 Km/h</li>
<li>Durchschnittssteigung: 9%</li>
<li>Durchschnittsgefälle: 10%</li>
<li>Zeit: 4:02:37</li>
<li>Höchstgeschwindigkeit: 64.9 Km/h</li>
<li>Höhenmeter (hoch): 1324 Hm</li>
</ul>
<p><strong>Dienstag, Tour Tremalzo</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ponalestrasse" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0748.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0748.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Weil der Tremalzo als anspruchsvolle Tour gilt, war ich schon um 9:00 Uhr auf dem Bike und radelte durch Riva. Schon kurz darauf folgt der 500hm Anstieg auf der eindrücklichen Ponalestrasse hoch zum Ledrosee. Da ich gut in der Zeit lag, setzte ich mich am See auf eine Bank und genoss den Ausblick. Nebenbei hatte ich einen schönen Stellplatz direkt am See entdeckt, welcher sogar nichts kostete. Da mir der Stellplatz in Riva zu teuer war und es mir hier am Ledrosee gefiel, entschied ich mich, am Abend nach der Tour hierher zu kommen. Nun gings aber weiter rund um den See und weiter zum Lago d&#8217;Ampola. Schliesslich lagen doch noch gut 1500hm vor mir. Der Lago d&#8217;Ampola ist nur ein ganz kleiner See; eher ein Weiher und rundherum hat es einen Naturlehrpfad. Nach dem See bagann die Steigung auf einer Asphaltstrasse hoch zum Tremalzo. Ich litt unbglaublich während den drei Stunden die ich mich da hoch kämpfte. Kurz vor dem Pass wurde ich sogar von Krämpfen in meinen Oberschenkeln geschüttelt und natürlich hatte ich kein Magnesium dabei. Nach zehn Minuten gings es wieder einigermassen und ich konnte weiter fahren bzw. schieben. Jetzt noch durch den Tunnel und ich war am höchsten Punkt der heutigen Tour. Das Panorama auf die Berge und den Gardasee vor mir war überwältigend. Nun folgte ein Downhill auf einer Schotterstrasse, aber nicht fest gepresster Schotter, sondern loser Schwimmschotter. Ich musste höllisch aufpassen dass mir mein Vorderrad nicht wegdriftete. Bald aber wich die Schotterstrasse einem Waldweg und es folgten noch ein paar kleinere Gegenanstiege, bevor ich in Pregasina wieder auf die Ponalestrasse einbog. Noch einmal genoss ich diese imposante Strasse, welche in den Fels gehauen und hoch über dem See verläuft und mich wieder zurück nach Riva führte. Auch wenn es verleitet, zu schnell sollte man hier nicht unterwegs sein. Denn ein Verbremser hätte fatale Folgen. Wieder zurück auf dem Stellplatz, musste ich zuerst mal was Kühles trinken und wurde im Kühlschrank auch gleich fündig. Nachdem ich mich erholt und meine sieben Sachen vestaut hatte, fuhr ich mit dem WoMo hoch zum Ledrosee. Auf dem Stellplatz den ich heute morgen entdeckt hatte, gab es noch reichlich Platz und nette hilfsbereite Menschen. So hat mir ein Italiener geholfen mein WoMo gerade auszurichten. Nach einem kurzen Bad im See ging ich im Restaurant gleich beim See ein leckeres Picata Milanese mit Pommes essen. Danach habe ich am See noch ein wenig gelesen, bin aber schon bald müde und erschöpft ins Bett gestiegen.</p>
<p><strong>Daten zur Tour:</strong></p>
<ul>
<li>Distanz: 71.28Km</li>
<li>Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.5 Km/h</li>
<li>Durchschnittssteigung: 7%</li>
<li>Durchschnittsgefälle: 10%</li>
<li>Zeit: 6:43:31</li>
<li>Höchstgeschwindigkeit: 49.7 Km/h</li>
<li>Höhenmeter (hoch): 2033 Hm</li>
</ul>
<p><strong>Mittwoch, Ruhetag</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ruhetag" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0755.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0755.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Hat gut getan mal so richtig auszuschlafen. Nach zwei Tagen auf Biketour legte ich heute einen Ruhetag ein. Ich kroch also erst um halb zehn langsam aus den Federn. Nach einem kleinen Frühstück putzte ich mein WoMo. Schön gemütlich und absolut relaxt. Schliesslich bin ich in den Ferien. Nach einer Weile am See sitzen und im Buch lesen, schlenderte ich dem See entlang und durchs malerische norditalienische Dorf. Weil meine Beine immer noch müde waren und sich von den Krämpfen am Vortag auch schon ein Muskelkater anschlich, setzte ich mich wieder an den See und las viel. Zwischendurch spannte ich die Slackline, man kann ja nicht nur rumsitzen. Am Abend ass ich dann eine scharfe Pizza, göhnte mir danach einen Espresso und setzte mich wieder hinter mein Buch. Muss ein lustiger Anblick gewesen sein für Abendspaziergänger, wenn sie mich mit Stirnlampe bewaffnet in einem Campingstuhl sitzend und in einem Buch lesend, gesehen haben.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Stellplatz Locarno" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0761.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0761.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Noch einmal habe ich ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und danach noch etwas gelesen. Um 12:00 Uhr fuhr ich dann in Molina di Ledro ab. Hierher werde ich bestimmt wieder einmal kommen. Der schnellste Weg wäre eigentlich über die Autobahn. Weil mich aber der Lago schon in seinen Bann gezogen hatte, fuhr ich das ganze Westufer dem See entlang. So dauerte es etwas länger aber dafür war die Aussicht um ein vielfaches besser. Ab und zu sah es so aus, als ob ich am Meer entlang fahren würde. Fantastisch diese Gegend; la vita è bella! In Brescia wechselte ich dann auf die Autobahn Richtung Mailand und dort weiter nach Chiasso. Durch den Zoll über den Monte Ceneri und dann war ich schon in Locarno. Den Wegweiser folgend fand ich schnell zum Stellplatz beim Maggia-Delta. Es war noch immer sehr warm so dass ich vor dem Abendessen noch ein bisschen schwimmen ging. Nach einem Spaziergang durch Locarno ging ich dann um Mitternacht ins Bett.</p>
<p><strong>Freitag, Tour Rasa</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Rasa" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0774.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/sommertraum/CIMG0774.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Heute stand die letzte Biketour für diese Sommerferien auf dem Programm. Nach einem stärkenden Bikemüsli startete ich um 9:30 Uhr in Locarno. Trotz der frühen Stunde war es schon sehr heiss und die Sonne brannte mir fast Pausenlos auf den Kopf, während ich die knapp 1000hm hoch kurbelte. Die Anstrengung wurde dafür mit einem fantastische Panorama belohnt. Bis auf die letzten 150hm war die Strasse asphaltiert und wechselte dann in einen mit Steinen durchsetzten Waldweg. Endlich auf dem höchsten Punkt, zwar mitten im Wald dafür etwas kühler als an der prallen Sonne. Hier folgte nun ein technisch anspruchsvoller Downhill hinunter nach Rasa. Heil und ohne Sturz dort angekommen, göhnte ich mir eine Cola wegen des enorm hohen Zuckergehalts. Vielleicht war aber auch genau diese Abnormalität im Gegensatz zu meinen anderen Touren, der ausschlaggebende Punkt. Denn ab hier änderte sich mein Gemütszustand ziemlich rasch. Die ersten 100hm von Rasa hinunter Richtung Bordei, verliefen auf einem herrlichen Singletrail. Doch dann ging der Weg einfach nicht mehr weiter. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht ob da wirklich kein Weg war, oder ob er einfach mit Laub zugedeckt war. Irgendwie hatte es immer mal wieder etwas das einem Weg zumindest geglichen hatte. Dummerweise kämpfte ich mich trotzdem weiter runter, was enorm viel Kraft gekostet hatte, bis ich bei einem Fluss landete. Ab hier nahm dann das Unheil seinen Lauf. Ich dachte mir, dass ich durch den Fluss weiter gehen kann und dann irgendwo wieder einen Weg finden werde. Falsch gedacht. Nach einer guten Stunde im Fluss, entschied ich mich wieder aufzusteigen; was noch viel kräfteraubender war. Irgendwann ging es dann aber nicht mehr weiter, denn vor mir war ein Abgrund und ich mit den Kräften völlig am Ende. So habe ich nach langem hin und her entschieden fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich wählte also die 1414 und nach einer halben Stunde hörte ich den Helikopter der REGA. Mit der Seilwinde wurde ein Bergführer zu mir herunter gelassen, der hat mir einen Sitzgurt angezogen, mich eingehakt und schon kurz darauf war ich in der Luft. Der Flug dauerte keine Minute und schon hatte ich auf einer Wiese ca. 200hm weiter oben, wieder festen Boden unter den Füssen. Der Bergführer wurde dann wieder an den Ausgangspunkt zurück geflogen und abgeseilt, denn nur so konnte er mein Bike bergen. Die REGA darf leider keine Warentransporte an die Seilwinde hängen wegen der Unfallgefahr. So musste der Bergführer mit meinem Bike zuerst hinunter zum Fluss kraxeln und dann auf einem alten Fischerweg hoch zur Wiese, auf der der Helikopter und ich warteten. Nach 20 Minuten kam er aus dem Wald hervor zusammen mit meinem Bike. Weil ich ausser ein paar Prellungen und Schürfungen keine Verletzungen hatte, fuhr ich mit dem Bike auf der Hauptstrasse durchs Centovalli und zurück nach Locarno zum Stellplatz. Schade musste das noch passieren. War doch diese Woche geprägt von schönen Erlebnissen und bleibenden Eindrücken. Die Schuld lag aber ganz klar bei mir, weil ich keine richtige Wanderkarte dabei hatte. Sollte ich doch wissen, dass in den Bergen eine Karte einfach dazu gehört. Auf Skitouren habe ich schliesslich auch immer eine dabei. Meine einzige Navigationshilfe war die Routenbeschreibung der Bike-Explorer CD-ROM. Zum Glück funktionierte aber mein Handy. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich im Fluss ausgerutscht und mein Handy baden gegangen wäre.</p>
<p><strong>Daten zur Tour:</strong></p>
<ul>
<li>Distanz: 42.8Km</li>
<li>Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.9Km/h</li>
<li>Durchschnittssteigung: 9%</li>
<li>Durchschnittsgefälle: 12%</li>
<li>Zeit: 3:15:53</li>
<li>Höchstgeschwindigkeit: 32.6 Km/h</li>
<li>Höhenmeter (hoch): 1231 Hm</li>
</ul>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Nach einer unruhigen Nacht mit quälenden Gedanken vom Vortag, war ich gegen halb neun aufgestanden. Habe dann gemütlich gefrühstückt, die Sonne genossen und fuhr um halb elf los Richtung Biasca. Dort angekommen und das WoMo am Bahnhof geparkt, kaufte ich im Supermarkt ein paar Dinge ein. Den ganzen Nachmittag verbrachte ich dann etwas oberhalb von Biasca bei der San Petronilla Kapelle. Dort hat es einen traumhaften Badeplatz bei einem herrlich erfrischenden Bach mit grossen ausgewaschenen Pools. Die Aussicht auf Biasca und die Leventina hinauf ist grandios. So schön, dass man fast nicht mehr weg will. Aber auch die schönste Zeit hat ein Ende und somit bin ich nach ein paar Stunden wieder zurück zum Bahnhof gelaufen. Eigentlich war es noch nicht Essenszeit, trotzdem verspürte ich schon einen grossen Hunger. Ich ging dann einmal mehr eine leckere Pizza essen. Der Schlafplatz war schnell gefunden, war ich doch vor ein paar Wochen schon einmal hier. Nur mit dem Unterschied dass auf dem Fussballplatz, neben dem ich schlafen wollte, noch ein Fussballspiel statt fand. Auch gut, so schaute ich dem Geschehen zu und sah immerhin neun Tore. Um Mitternacht waren dann alle weg und ich konnte in mein Bett steigen.</p>
<p><strong>Sonntag, Canyoning</strong></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Gemeinschaftspool" href="/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/iragna/P8310028.jpg" rel="lightbox[toess]"><img alt="" src="http://www.imot.ch/webalbum-blog/alben/ferien_kurztripps/iragna/P8310028.jpg" width="120" /></a></div>
<p>Um 8:00 Uhr klingelte der Wecker und ich stand ohne Mühe auf. Hatte mir ein reichhaltiges Frühstück zubereitet, denn heute stand wieder ein Canyoning auf dem Programm. Genau wie vor ein paar Wochen als ich in der Boggera-Schlucht auf einem Level 2 Canonying war. Für den Anfang und um diese interessante Sportart kennen zulernen, eine gute Wahl. Dieses mal sollte es aber ein bisschen extremer werden; genauer gesagt eine Level 3 Tour. Um halb zehn besammelten wir uns bei der Homebase von SwissChallenge in Cresciano, bekamen unsere Ausrüstung und fuhren bald darauf los nach Iragna. Von hier gings dann zu Fuss auf einem schmalen, teils ausgesetzen Weg ca. 40 Minuten den Berg hoch bis zum Einstieg zur Schlucht. Und schon gings los mit dem ersten Sprung in ein grosses Becken. Hier merkte man auch, dass wir jetzt wirklich in einer Schlucht waren. Rechts und links gings praktisch senkrecht den Fels hoch, was aber nie ein beklemmendes Gefühl ausgelöst hatte. Zu schön sind die ausgewaschenen, zu abstrakten Gebilde geformten Felsen. Ab und zu wenn die Bäume und Büsche in die Schlucht hinein ragten, konnte man denken, man sei im Dschungel. Immer weiter und tiefer kamen wir rein in die Schlucht. Es gab tolle Rutschen, 15m hohe Sprünge und fast 40m hohe Abseilstellen durch Wasserfälle. Nach 4 1/2h waren wir wieder beim Parkplatz, verstauten unsere Ausrüstung und fuhren zurück nach Cresciano. Gegen 15:00 Uhr machte ich mich auf den Heimweg, einmal mehr über den Gotthard. Auch wenn es länger dauert über den Gotthard zu fahren, um im Stau zu stehen hatte ich eben echt keine Lust. In Luzern legte ich einen Zwischenhalt ein, denn dort wurde in der Seebadi ein Slackline-Contest ausgetragen. Das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Eine tolle Location mit Lines die über das Wasser gespannt waren. Leider sind mir keine fünf Schritte gelungen, was normalerweise kein Problem ist. Aber was solls, hautpsache es hat Spass gemacht. Gegen 22:00 Uhr war ich dann wieder zu Hause und meine Sommerferien somit zu Ende. Es waren neun unvergessliche Tage in denen ich viel erlebt habe, mit dem WoMo 1500km gefahren bin und insgesamt 500 CHF ausgegeben habe. Mit dem Bike habe ich ca. 150km und 4500hm abgestrampelt und die wahrscheinlich schönsten und anspruchvollsten Strecken meiner bisherigen Touren kennen gelernt.</p>
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		</item>
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		<title>Top-of-Graubuenden Biketour</title>
		<link>http://www.imot.ch/wordpress/2007/09/15/top-of-graubuenden-biketour</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 23:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[biken]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
		<category><![CDATA[schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[slackline]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Milit&#228;rdienst ist vorbei und endlich habe ich die Zeit gefunden, meinen Reisebericht von unserer Biketour zu schreiben. Es sind zwar schon beinahe vier Wochen vergangen, doch die Bilder m&#246;chte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb gehts gleich hier zur Galerie.

Mittwoch
Am Mittwoch sind Alex und ich mit dem WoMo nach Felsberg bei Chur gefahren. Dort parkierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Milit&#228;rdienst ist vorbei und endlich habe ich die Zeit gefunden, meinen Reisebericht von unserer Biketour zu schreiben. Es sind zwar schon beinahe vier Wochen vergangen, doch die Bilder m&#246;chte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb gehts gleich <a href="http://pic.imot.ch/alben/ferien_kurztripps/bike_engadina/">hier zur Galerie.</a><br />
<span id="more-275"></span><br />
<strong>Mittwoch</strong><br />
Am Mittwoch sind Alex und ich mit dem WoMo nach Felsberg bei Chur gefahren. Dort parkierten wir bei einem Arbeitskollegen, machten unsere Bikes ready und starteten zu unserer vier t&#228;gigen Biketour von Chur nach Scuol. Unser Tagsziel f&#252;r den ersten Tag hiess Savognin.
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Blick ins Albulatal" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/albulatal.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Blick ins Albulatal" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/albulatal.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Erstmal gings aber auf dem Polenweg, &#252;ber den Alten Schyn nach Madulain. Von dort wieder ein paar Hundert H&#246;henmeter hinunter zur imposanten Solisbr&#252;cke um gleich wieder 500 H&#246;henmeter hoch zu strampeln nach Stierva. Ab hier gings nur noch runter nach Savognin. Schon bald fuhren wir am k&#252;nstlich angelegten Badesee vorbei, wo wir sp&#228;ter auch noch schwimmen gingen und unsere m&#252;den Beine entspannten. Der erste Tag mit 53 km und 1663 hm liegt hinter uns. M&#252;de aber gl&#252;cklich gingen wir fr&#252;h ins Bett.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="Marmorera Stausee" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/marmorera.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Marmorera Stausee" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/marmorera.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Das Tagesziel f&#252;r den heutigen Donnerstag heisst Pontresina. Dazwischen liegen der Marmorera-Stausee, Bivio, der Septimerpass und der Malojapass. Insgesamt haben wir heute 64 km und 1943 hm zu &#252;berwinden. Zu meinem erstaunen kamen wir aber sehr gut voran und waren schon bald am Ufer des Marmorera-Stausees. Hier war es sehr windig und wir waren froh, als wir den wundersch&#246;nen Singletrail oberhalb der Hauptstrasse entdeckten.
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Singletrail im Wald" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/singletrail.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Singletrail im Wald" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/singletrail.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Auf diesem fuhren wir bis nach Bivio. Noch einmal die Wasserflaschen am Brunnen mit frischem Wasser aufgef&#252;llt, bevor wir uns die 600 hm zum Septimerpass hoch k&#228;mpften. Kurz vor dem Pass trafen wir ein Paar aus Oesterreich das ebenfalls auf der <a href="http://www.bike-explorer.ch/topofgraubuenden/">Top-of-Graub&#252;nden-Route</a> unterwegs war. Das sollte nicht die letzte Begegnung mit ihnen gewesen sein.
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Anstieg zum Septimerpass" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/septimer.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Anstieg zum Septimerpass" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/septimer.jpg" width="80" /></a></div>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Kuh auf dem Septimerpass" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/kuh.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Kuh auf dem Septimerpass" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/kuh.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Oben auf dem Pass war es sehr k&#252;hl, so dass wir unsere Windjacken und Beinlinge &#252;berst&#252;lpten. Die Abfahrt runter nach Casaccia war sehr anspruchsvoll und vorallem im mittleren Teil nicht f&#252;r jedermann fahrbar.</p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Historische Bruecke" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/bruecke.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Historische Bruecke" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/bruecke.jpg" width="80" /></a></div>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="oberhalb Casaccia" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/casaccia.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="oberhalb Casaccia" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/casaccia.jpg" width="80" /></a></div>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ankunft Malojapass" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/maloja.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Ankunft Malojapass" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/maloja.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Jetzt noch hoch zum Malojapass und von da gings den wundersch&#246;nen Engadiner Seen entlang, durch den herrlich duftenden Stazerwald nach Pontresina. Kurz vor Silvaplana ist bei Alex die Kette gerissen, welche wir gl&#252;cklicherweise in einem Fahrradgesch&#228;ft reparieren konnten.<br />
Mit einem sehr leckeren Nachtessen beendeten wir den zweiten Tag unserer Tour.</p>
<p><strong>Freitag</strong><br />
Beim ersten Blick aus dem Fenster sah noch alles gut aus. Der Freitag wird eventuell ein bisschen verhangen sein; dachte ich. Doch schon nach dem Fr&#252;hst&#252;ck verdunkelte sich der Himmel und es begann leicht zu regnen. Was solls, schliesslich haben wir gute Regenjacken dabei. Leider bringt aber die beste Regenjacke nichts, wenn der Himmel meint er m&#252;sse einen neuen Niederschlagsrekord aufstellen. Es goss wie aus K&#252;beln und mir machten erstmal Halt bei der Bernina-Station in einem Restaurant. Wir warteten eine ganze Stunde doch der Regen hat nicht nach gelassen. Es gab kein zur&#252;ck wir mussten weiter Richtung Tagesziel St. Maria im M&#252;nstertal. So fuhren wir auf der Berninapassstrasse in str&#246;mendem Regen hoch zum Pass. Von der Aussicht war nichts zu sehen, was jedoch egal war bei Temperaturen von nur mal 7 Grad. Weswegen wir auch keinen Halt machten sondern gleich die kurze Abfahrt hinunter bis zur Abzweigung nach Livigno. Von hier gings wieder 300 hm hoch zum Forcola di Livigno. Die anschliessende Abfahrt war der reinste Alptraum; bitterkalt und komplett durchn&#228;sst. In Livigno haben wir uns in einem Restaurant erstmal von den nassen Kleider entledigt und uns aufgew&#228;rmt.
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="nasse Kleider" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/kleider.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="nasse Kleider" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/kleider.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Hier haben wir uns dann auch entschieden die restlichen 30 km der heutigen Tour mit dem Bus abzuk&#252;rzen. H&#228;tten wir eine zweite Garnitur Bikeklamotten dabei gehabt, w&#228;ren wir auch diesen Teil noch gefahren. Da wir aber unser ganzes Gep&#228;ck f&#252;r die vier Tage immer dabei hatten, verzichtet man automatisch auf jedes Gramm zuviel. Es tat weh in den Bus zu steigen und auf das wundersch&#246;ne Hochalpental Val Mora zu verzichten. Aber wir haben uns geschworen diese Tour ein andermal nach zuholen.</p>
<p><strong>Samstag</strong><br />
Das Ziel &#8211; 51 km und 1478 hm &#8211; f&#252;r den letzten Tag hiess Scuol. Unsere nassen Kleider waren dank eines W&#228;rmestrahlers &#252;ber Nacht getrocknet. So konnten wir frisch und ausgeruht den letzten Tag unter die Pedale nehmen.<br />
Von St. Maria gings erstmals runter und &#252;ber die Grenze nach Taufers im S&#252;dtirol. Von da weiter einem Fluss lang nach Laatsch im Vinschgau.
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="1200 hm hoch strampeln" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/aufstieg.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="1200 hm hoch strampeln" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/aufstieg.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Hier begann der endlos lange Aufstieg zum Schlinigpass. Meine Motivation war die Vorstellung, dass es nach diesem Anstieg nur noch nach unten geht bis nach Scuol. Nach den ersten 700 hm machten wir im Dorf Schlinig eine Pause und wen trafen wir da auf der Bank vor der Kirche? Genau, das Paar aus Oesterreich. Zusammen machten wir Mittagsrast, genossen die Aussicht hinunter ins Vinschgau und plauderten &#252;ber dies und das nat&#252;rlich auch &#252;ber Telemark. Wie k&#246;nnte es anderst sein, wenn Alex und ich unterwegs sind. <img src='http://www.imot.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Bekannte Gesichter" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/schlinig.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Bekannte Gesichter" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/schlinig.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Frisch gest&#228;rkt und mit ausgeruhten Beinen gings &#252;ber leuchtend gr&#252;ne Wiesen und ein markantes Felsband an den steilen zweiten Teil vom Aufstieg. Geschlagene drei Stunden brauchten wir bis wir endlich die Sesvenna-H&#252;tte im Blickfeld hatten.
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="Felsband" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/felsband.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Felsband" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/felsband.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Der h&#246;chste Punkt der heutigen Tour ist erreicht, ein unbeschreibliches Gef&#252;hl. Auf herrlichen Singletrails fuhren wir &#252;ber eine Hochebene bis sich der Weg in einer immer enger werdenden Schlucht in einen Pfad verwandelt. Ab hier gilt das Motto: Wer sein Leben liebt, der schiebt. Denn hier beginnt der legend&#228;re Felsweg durch die Uinaschlucht. Dieser Weg wurde vor &#252;ber hundert Jahren in den Fels gesprengt und ist nur ein bis eineinhalb Meter breit und nicht immer mit einem Gel&#228;nder gesichert.
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="wenig Platz zum Gehen" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/duina_1.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="wenig Platz zum Gehen" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/duina_1.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Ein wirklich imposanter Anblick der einem Stellenweise schon ein mulmiges Gef&#252;hl geben kann. Dieser Weg war das letzte Highlight auf unserer Tour. Von hier gehts auf Feld- und Wiesenwegen hinunter bis nach Sur En und dann dem Inn entlang nach Scuol.
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="der schmale Weg auf einen Blick" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/duina_2.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="der schmale Weg auf einen Blick" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/duina_2.jpg" width="80" /></a></div>
<p>In Scuol haben wird unsere Bikes auf die Bahn geladen und sind so zur&#252;ck nach Chur und mit dem Bike nach Felsberg gefahren. Nach einem erfrischend Bad im Rhein g&#246;hnten wir uns ein Nachtessen am Churer Stadtfest.
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Bahnhof Scuol Bikeverlad" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/scuol.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Bahnhof Scuol Bikeverlad" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/scuol.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Fazit: In diesen vier Tagen habe ich das Engadin so intensiv wie noch nie erlebt. Wir entdeckten mit dem Bike Orte, die man vom Auto aus nicht mal erahnen kann. Darum ist diese Tour jedem und jeder zu empfehlen, welche &#252;ber eine gute Kondition und ebenso gutes Material verf&#252;gen. In diesen vier Tagen haben wir gesamthaft 260 km und 6300 hm abgespult.</p>
<div style="FLOAT: right; MARGIN: 5px"><a title="Slacken am Zuerisee" href="/wordpress/wp-content/images/bike_tog/slackline.jpg" rel="lightbox[biketog]"><img alt="Slacken am Zuerisee" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/bike_tog/slackline.jpg" width="80" /></a></div>
<p>Den Sonntag verbrachten wir dann in Z&#252;rich. Alex wollte unbedingt die Stadt mal ohne Z&#252;ri-Fest sehen. So schlenderten wir durch die Bahnhofstrasse, dem See entlang bis zum Z&#252;rihorn. Dort entspannten wir uns beim Baden und beim Slacklinen.
<div style="clear:both;"></div>
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		<title>Bilder und Wörter Rückblick</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 16:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[biken]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich dieses Wochenende endlich den Bericht von unseren Ferien schreiben und Fotos einstellen. Bin aber fast das ganze Wochenende &#8211; und immer noch &#8211; mit Fieber im Bett gelegen. Dabei sollte ich heute wieder in den WK einrücken. Wird wohl direkt zur Krankenstation gehen.
Seis drum, vorerst mal zwei Bilder und ein paar Wörter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich dieses Wochenende endlich den Bericht von unseren Ferien schreiben und Fotos einstellen. Bin aber fast das ganze Wochenende &#8211; und immer noch &#8211; mit Fieber im Bett gelegen. Dabei sollte ich heute wieder in den WK einrücken. Wird wohl direkt zur Krankenstation gehen.</p>
<p>Seis drum, vorerst mal zwei Bilder und ein paar Wörter zu unseren Ferien. Der Rest folgt nächstes Wochenende.</p>
<p>&#8220;traumhafte Landschaften, extremer Regen, tropfende Kleider, schlechte Bedienung, Busfahrt, Kettenriss, lange Anstiege, nette Leute, 6300hm, 250km, vier Tage.&#8221;</p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ebene zum Septimerpass oberhalb Bivio" href="/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/septimer.jpg" rel="lightbox[tog]"><img alt="Ebene zum Septimerpass oberhalb Bivio" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/septimer.thumbnail.jpg" width="120" /></a></div>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="impossante Val d'Uina Schlucht" href="/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/duina.jpg" rel="lightbox[tog]"><img alt="impossante Val d'Uina Schlucht" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/duina.thumbnail.jpg" width="120" /></a></div>
<p></p>
<div style="clear:both;"></div>
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		<title>Die drei höchsten vom Kanton Zürich</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 09:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. August unternahm ich meine Generalprobe für meine 4-tägige Biketour mitte August durchs Bünderland. Ich entschied mich für den &#8220;Hörnli-Freeride-Loop&#8221;. Dieser wird mit 46km und 1600hm angegeben. Schlussendlich waren es aber doch 48km und 1900hm. Aber der Reihe nach.

Mit dem WoMo und meinem Bike auf dem Fahradträger fuhr ich nach Wald im Zürcher Oberland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. August unternahm ich meine Generalprobe für meine 4-tägige Biketour mitte August durchs Bünderland. Ich entschied mich für den <a href="http://www.magicmaps.de/produktinfo/touren/schweiz/schweiz/mountainbike-touren/zuerich-hoernli-freeride-mountainbike-tour.html">&#8220;Hörnli-Freeride-Loop&#8221;</a>. Dieser wird mit 46km und 1600hm angegeben. Schlussendlich waren es aber doch 48km und 1900hm. Aber der Reihe nach.<br />
<span id="more-271"></span><br />
Mit dem WoMo und meinem Bike auf dem Fahradträger fuhr ich nach Wald im Zürcher Oberland. Einen Parkplatz habe ich schnell gefunden und war dann auch bald ready für die Tour. Um 11:00 Uhr gings los via Hasenstrick hinauf auf den Bachtel. Oben angekommen genoss ich die sagenhafte Aussicht und erholte mich kurz vom langen Anstieg. Danach gings mehrheitlich auf dem Kamm weiter bis nach Steg zum Bahnof. Hier bin ich aber nicht etwa in den Zug eingestiegen. Nein, von hier gings wieder hoch aufs Hörnli. Auch von dort hatte ich einen wunderbaren Blick auf die Alpen und die verschneiten Berge. Einfach traumhaft. Zu lange konnte ich das Panorama nicht geniessen, lag doch noch ein beachtliches Stück zurück nach Wald vor mir.<br />
Vom Hörnli fuhr ich etwas hinunter zur Hulftegg und via Roten und Hirzegg fuhr bzw. trug ich mein Bike aufs Schnebelhorn. Hier ist der höchste Punkt der Tour und auch der höchste Punkt vom Kanton Zürich. Wieder ein herrliches Panorama und ein Überblick über die gesamte Tour wurden mir geboten. Eigentlich würde die Route jetzt weiter gehen zur Höchhand und von da runter zur Wolfsgrueb. Ich war aber schon ziemlich kaputt und entschied mich für die direkte Abfahrt zur Wolfsgrueb. So direkt war es dann aber doch nicht. Es gab noch mal einen Anstieg von knapp 200hm. Aber dann gings nur noch runter bis nach Wald.<br />
Alles in allem eine grandiose, anstrengende Tour, bei der man aber mit einem herrlichen Panorama belohnt wird. Und mir hats den nötigen Trainingseffekt gebracht. Hier noch ein paar Impressionen:
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ausblick vom Bachtel nach Osten" href="/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2227.JPG" rel="lightbox[oberland]"><img alt="Ausblick vom Bachtel nach Osten" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2227.JPG" width="80" /></a></div>
<p></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ausblick vom Bachtel nach Süden" href="/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2228.JPG" rel="lightbox[oberland]"><img alt="Ausblick vom Bachtel nach Süden" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2228.JPG" width="80" /></a></div>
<p></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Blick ins Unterland" href="/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2229.JPG" rel="lightbox[oberland]"><img alt="Blick ins Unterland" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2229.JPG" width="80" /></a></div>
<p></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Ausblick vom Hörnli" href="/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2233.JPG" rel="lightbox[oberland]"><img alt="Ausblick vom Hörnli" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2233.JPG" width="80" /></a></div>
<p></p>
<div style="FLOAT: left; MARGIN: 5px"><a title="Blick zurück zum Hörnli" href="/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2234.JPG" rel="lightbox[oberland]"><img alt="Blick zurück zum Hörnli" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/hoernli/CIMG2234.JPG" width="80" /></a></div>
<div style="CLEAR: both"></div>
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		<title>Besuch in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 13:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exsis]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[The Crowd]]></category>
		<category><![CDATA[biken]]></category>
		<category><![CDATA[slackline]]></category>
		<category><![CDATA[weekend]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Auf meinem Weekendtrip nach Deutschland zu einer Kollegin, entdeckten wir einen schönen Standplatz bei Lindau am Bodensee. Dort verbrachten wir zwei Tage beim Biken auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz und beim Slacklinen auf dem Standplatz. Wir konnten das Slacklinen auch noch jemandem beibringen, was er dann seinen Schülern weiter vermitteln will. Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="FLOAT: left; MARGIN: 10px"><a href="/wordpress/wp-content/images/exsis/stanplatz_lindau.JPG" rel="lightbox" title="Standplatz Lindau am Bodensee"><img alt="Standplatz Lindau" src="http://www.imot.ch/wordpress/wp-content/images/exsis/stanplatz_lindau.JPG" width="200" /></a></span> </p>
<p>Auf meinem Weekendtrip nach Deutschland zu einer Kollegin, entdeckten wir einen schönen Standplatz bei Lindau am Bodensee. Dort verbrachten wir zwei Tage beim Biken auf den <a href="http://www.pfaenderbahn.at/panorama_bergstation.htm">Pfänder</a>, den Hausberg von Bregenz und beim Slacklinen auf dem Standplatz. Wir konnten das Slacklinen auch noch jemandem beibringen, was er dann seinen Schülern weiter vermitteln will. Alles in allem ein erholsames Weekend und eine Bereicherung für mein Leben. <img src='http://www.imot.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><p>Technorati Tags: <a href="http://technorati.com/tag/exsis" rel="tag">exsis</a>, <a href="http://technorati.com/tag/weekend" rel="tag"> weekend</a>, <a href="http://technorati.com/tag/sport" rel="tag"> sport</a>, <a href="http://technorati.com/tag/slackline" rel="tag"> slackline</a>, <a href="http://technorati.com/tag/biken" rel="tag"> biken</a></p>
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