Flock, der gesellige Browser

Flock ist der neue Browser für Blogger und Webentwickler. Momentan ist er noch in einer frühen Betaphase. Deshalb heisst es jetzt testen, testen und nochmal testen.
Wordpress, Flickr und del.icio.us werden schon ziemlich gut unterstützt.


Mit dem Blogeditor habe ich diesen Beitrag verfasst.


Flock wie er meinen Blog darstellt


Mac-User erinnern sich an Spotlight

Einen interessanten Bericht kannst du hier und hier lesen.

Keine Wordattachements im E-Mail

E-Mail ist schon eine schöne Erfindung. Nachrichten werden in Sekunden rund um die Welt geschickt und das auch noch gratis. Leider benutzen aber zuviele Leute das E-Mail-Protokol für ihren Datentransfer. Sie hängen riesige Dateien an ihre Mail und verschicken sie an ihre Bekannten. Dabei vergessen viele, dass das E-Mail-Protokol nicht für den Datentransfer ausgelegt ist. Dafür gibts FTP. Aber eben, für viele ist E-Mail eben sehr bequem.
Für alle die kein FTP-Programm haben oder keines benutzen wollen, gibt es einen super Service um Daten zu versenden. Damit lassen sich Daten bis zu 1GB verschicken und das völlig gratis und ohne Registrierung.

Das mit den Datenanhängsel ist ein Thema. Es gibt da aber noch etwas viel wichtigers zu wissen. Sende bitte niemals Word-Anhänge mit deinem Mail. Den dieses proprietäre Format ist überhaupt nicht sicher. Z.B. kann ohne spezielle Kenntnisse gelöschter Text wieder sichtbar gemacht werden. Oder dein Worddokument enthält einen gefährlichen Makrovirus, den du per Mail an all deine Bekannten verschickst. Von denen du hoffst, dass sie ebenfalls Word verwenden. Am Besten das Word-File als PDF-/ oder HTML-Datei senden. So bist du immer sicher, dass dein Gegenüber dein File auch öffnen kann. Denn im Gegensatz zum .pdf-/ oder .html-Format, entspricht das .doc-Format – welches von Word benutzt wird – nicht den offiziellen Standards des W3C.

Warum du keine Wordanhänge versenden solltest und welches Format besser geeignet ist, erfährst du hier.

Open Source schlägt Wellen

Immer mehr Leute haben schon von Open Source gehört, wissen aber nicht genau was das ist. Diesen Leuten wird jetzt geholfen und zwar in Open-Seminaren. Das Beste daran, genau wie der Grundgedanke von Open Source, sind auch die Seminare kostenlos.
Leider bin ich zu spät darauf aufmerksam geworden. Das hat man nun davon, wenn man nicht jeden Tag Blogs liest.
Eine erste Runde hat die Digicomp veranstaltet und wird auch noch ein zweites Seminar anhängen. Von den Themen her, bin ich nicht direkt angesprochen, finde es aber trotzdem toll, dass die eigentlich sehr teure Digicomp Gratiskurse anbietet. Auch das Kulturzentrum Rote Fabrik bietet eine Open Source Diskussion mit Vorträgen. Organisiert wird diese Reihe von der Digitalen Allmend.

Von Vögeln und Menschen

Wie wir alle wissen, ist ein gefährliches Virus im Anmarsch. Ist es wirklich so gefährlich wie uns die Medien glaubhaft machen wollen? Ist die aufkommende Hysterie gerechtfertigt?
Ich glaube nicht. Klar, das Vogelgrippevirus (H5N1) welches wahrscheinlich gerade auf dem Weg nach Europa ist, ist gefährlich für Geflügel und für Menschen. Von einer Pandemie sind wir aber noch weit entfernt. Dazu muss sich das H5N1 zuerst mit einem für den Menschen gefährlichen Stamm kreuzen.

Ein nach Deutschland eingeschlepptes hochpathogenes H5N1 wäre in erster Linie für das Geflügel eine Bedrohung. Würde die Geflügelpest auch in Deutschland aufgetreten, würden Personen mit engem Kontakt zu kranken Tieren geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Für die allgemeine Bevölkerung ist in Deutschland derzeit kein Risiko erkennbar. Eine Grippeimpfung schützt nicht vor der Vogelgrippe.
Robert-Koch-Institut

Bei einer Kreuzung würde ein neuer Virusstamm entstehen und dann wären die Voraussetzungen für eine Pandemie geschaffen und ein grosser Teil der Menschen wäre gefährdet. Wie das 1920 bei der „Spanischen Grippe“ der Fall war. Noch gibt es in Europa keine Menschen die an dem Vogelgrippevirus erkrankten. H5N1 wird in dieser Form auch noch nicht von Mensch zu Mensch übertragen, obschon eine Übertragung von Tier zu Mensch möglich ist. Deshalb aber gleich die ganzen Bestände von Tamiflu aufzukaufen wäre falsch. Denn die Vorräte werden in erster Linie für diejenigen Menschen benötigt, welche mit Geflügel direkt zu tun haben. Abgesehen davon ist Tamiflu ein Grippemedikament für die menschliche Grippe und muss um zu wirken, innerhalb 48 Stunden nach der Infektion eingenommen werden. Diese Infektion zu erkennen ist aber sehr schwierig weshalb auch vor einer Prophylaktischen Einnahme von Tamiflu abzuraten ist. Dabei können üble Nebenwirkungen auftreten.

Beunruhigend sind die Meldungen schon, aber einen Grund für eine Panik gibt es nicht. Genau sowenig wie für die geforderte Mehrproduktion der Firma Roche. Die Genehmigung für den Ausbau weiterer Firmen in den USA hat Roche heute bekommen. Sie können also die Produktion von Tamiflu steigern, obwohl die Wirkungsweise des Medikaments gegen das Vogelgrippevirus, erst im Reagenzglas bewiesen wurde. Egal ob Tamiflu nun hilft oder nicht, die Kassen bei Roche werden sicher tüchtig gefüllt. Irgendwie stimmt mich das traurig, wenn mit der Angst der Gesellschaft Geld gescheffelt wird. Sollte nicht zuerst bewiesen werden, dass dieses angepriesene Medikament auch hält was es verspricht? Oder sind gar wir Menschen die Versuchskaninchen für die Medizin?

Ubuntu läuft

Mein Laptop musste dran glauben und bekam ’ne Formatierung. Danach war genug Platz vorhanden um den Frechen Dachs drauf zu setzen. Zuerst installierte ich aber in den ersten 5GB der Harddisk ein W2K, denn das brauche ich für meinen Suunto. Nach unzähligen, nervtötenden Neustarts war dann auch wieder AntiVir, Kerio Firewall und das SP4 aufgespielt und ich konnte mich der Ubuntuinstallation widmen.
Die CD ins Laufwerk geschoben und einen Reboot gemacht. So gleich startet die CD und führt durch den Installationsprozess. Leider hat mein Monitor das Bild nach unten verschoben, was aber nicht weiter schlimm war. Die Anzeige und vor allem die Anweisungen waren trotzdem noch gut zu sehen. Nach ca. 1 1/2h war der Dachs im Bau und auch der Bildschirm funktioniert jetzt einwandfrei. Geschafft, das Login-Fenster erscheint und ich tippe meine Angaben ein. Jetzt gehts los und ich mach mich gleich mal auf die Suche nach den Neuerungen gegenüber Hoary. Ubuntu-ProgisEndlich gibts einen Menu-Editor „out-of-th-box“, mit welchem Programme per Mausklick nach installiert werden. Zudem werden sie auch gleich dem Gnome-Menü hinzugefügt.

OK, schon bei Hoary konnte man Smeg installieren und dann ebenfalls komfortabel Programme dem Menu hinzufügen bzw. entfernen. Aber wenn alles schon da ist und nur noch eine Auswahl getroffen werden muss, ist das schon sehr komfortabel. Ubuntu-InstallGerade für diejenigen unter uns, welche wenig bis gar keine Erfahrung mit Linux haben. Ubuntu ist wirklich einfach und was ich persönlich am meisten schätze, ist die Philosophie von „Reduce to the max“. Für jede Anwendung kommt bei Ubuntu nur ein Programm bei der Installation auf die Platte. Mehr über die Philosophie und eine Erklärung zu Ubuntu gibts hier.

Sogar die Aktualisierung ist so einfach wie beim Mac OSX. Sie sieht sogar ähnlich aus. Somit wird nicht vorgeschrieben mit welchem Browser das System aktualisiert werden muss, wie das bei gewissen anderen System der Fall ist. Schön ist die Möglichkeit der optionalen Einblendung der Terminal Kommandos.Ubuntu-ende

Ubuntu wird zu meiner neuen Entwicklerumgebung für Websites. Denn was liegt näher als die meist genutzte Serversoftware auch auf dem eigenen Rechner zu installieren. Vor allem wenn diese Software absolut frei von irgendwelchen Lizenzgebühren ist. Darum schnell mit Apt die benötigten Packet (Apache, MySQL und PHP) runter geladen und installiert. Somit steht der dynamischen Websiteentwicklung nichts mehr im Weg.
Zudem werde ich die Beiträge über Ubuntu auf Ubuntu schreiben. Das klingt vielleicht komisch, nicht? Hab für Linux auch schon eine „Desktop Blogging Software“ gefunden und zwar BlogGtk. Damit lassen sich Beiträge offline erfassen, editieren und bei Bedarf hochladen.

Ubuntu 5.10 ist da!

Endlich ist es da, das neue Ubuntu.
Mit zahlreichen Neuerungen unter anderem mit dem neuen Gnome 2.12 Desktop und der OpenOffice 2.0 beta2. Für all diejenigen, welche eine Alternative zu Windows suchen. Ubuntu kommt im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen mit einer
ausgesuchten Anzahl an Programmen, welche gut zu überblicken sind. Bei Suse und Knoppix wird der Windowsverwöhnte Anwender mit einer unüberschaubaren Anzahl an Programmen überhäuft, bei denen er nicht weiss, für was das jeweilige Programm zu verwenden ist. Ubuntu verfolgt da eine ganz andere Philosophie: für jede Anwendung steht ein Programm zur Verfügung. Natürlich kannst du auch zusätzliche Programme installieren. Mit „apt-get“ ist das ein Kinderspiel, denn Ubuntu basiert auf Debian-Sarge.

Ich werde mir heute abend Zeit nehmen und den „frechen Dachs“ auf meinem Laptop installieren. Das Erlebte werde ich dann wieder hier berichten.