{"id":275,"date":"2007-09-15T01:56:32","date_gmt":"2007-09-14T23:56:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/2007\/09\/15\/top-of-graubuenden-biketour"},"modified":"2013-03-01T20:59:21","modified_gmt":"2013-03-01T19:59:21","slug":"top-of-graubuenden-biketour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/2007\/09\/15\/top-of-graubuenden-biketour\/","title":{"rendered":"Top-of-Graubuenden Biketour"},"content":{"rendered":"<p>Der Milit\u00e4rdienst ist vorbei und endlich habe ich die Zeit gefunden, meinen Reisebericht von unserer Biketour zu schreiben. Es sind zwar schon beinahe vier Wochen vergangen, doch die Bilder m\u00f6chte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb gehts gleich <a href=\"http:\/\/pic.imot.ch\/alben\/ferien_kurztripps\/bike_engadina\/\">hier zur Galerie.<\/a><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>Mittwoch<\/strong><br \/>\nAm Mittwoch sind Alex und ich mit dem WoMo nach Felsberg bei Chur gefahren. Dort parkierten wir bei einem Arbeitskollegen, machten unsere Bikes ready und starteten zu unserer vier t\u00e4gigen Biketour von Chur nach Scuol. Unser Tagsziel f\u00fcr den ersten Tag hiess Savognin.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Blick ins Albulatal\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/albulatal.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Blick ins Albulatal\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/albulatal.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Erstmal gings aber auf dem Polenweg, \u00fcber den Alten Schyn nach Madulain. Von dort wieder ein paar Hundert H\u00f6henmeter hinunter zur imposanten Solisbr\u00fccke um gleich wieder 500 H\u00f6henmeter hoch zu strampeln nach Stierva. Ab hier gings nur noch runter nach Savognin. Schon bald fuhren wir am k\u00fcnstlich angelegten Badesee vorbei, wo wir sp\u00e4ter auch noch schwimmen gingen und unsere m\u00fcden Beine entspannten. Der erste Tag mit 53 km und 1663 hm liegt hinter uns. M\u00fcde aber gl\u00fccklich gingen wir fr\u00fch ins Bett.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag<\/strong><\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"Marmorera Stausee\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/marmorera.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Marmorera Stausee\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/marmorera.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Das Tagesziel f\u00fcr den heutigen Donnerstag heisst Pontresina. Dazwischen liegen der Marmorera-Stausee, Bivio, der Septimerpass und der Malojapass. Insgesamt haben wir heute 64 km und 1943 hm zu \u00fcberwinden. Zu meinem erstaunen kamen wir aber sehr gut voran und waren schon bald am Ufer des Marmorera-Stausees. Hier war es sehr windig und wir waren froh, als wir den wundersch\u00f6nen Singletrail oberhalb der Hauptstrasse entdeckten.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Singletrail im Wald\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/singletrail.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Singletrail im Wald\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/singletrail.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Auf diesem fuhren wir bis nach Bivio. Noch einmal die Wasserflaschen am Brunnen mit frischem Wasser aufgef\u00fcllt, bevor wir uns die 600 hm zum Septimerpass hoch k\u00e4mpften. Kurz vor dem Pass trafen wir ein Paar aus Oesterreich das ebenfalls auf der <a href=\"http:\/\/www.bike-explorer.ch\/topofgraubuenden\/\">Top-of-Graub\u00fcnden-Route<\/a> unterwegs war. Das sollte nicht die letzte Begegnung mit ihnen gewesen sein.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Anstieg zum Septimerpass\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/septimer.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Anstieg zum Septimerpass\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/septimer.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Kuh auf dem Septimerpass\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/kuh.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Kuh auf dem Septimerpass\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/kuh.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Oben auf dem Pass war es sehr k\u00fchl, so dass wir unsere Windjacken und Beinlinge \u00fcberst\u00fclpten. Die Abfahrt runter nach Casaccia war sehr anspruchsvoll und vorallem im mittleren Teil nicht f\u00fcr jedermann fahrbar.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Historische Bruecke\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/bruecke.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Historische Bruecke\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/bruecke.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"oberhalb Casaccia\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/casaccia.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"oberhalb Casaccia\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/casaccia.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Ankunft Malojapass\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/maloja.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Ankunft Malojapass\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/maloja.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Jetzt noch hoch zum Malojapass und von da gings den wundersch\u00f6nen Engadiner Seen entlang, durch den herrlich duftenden Stazerwald nach Pontresina. Kurz vor Silvaplana ist bei Alex die Kette gerissen, welche wir gl\u00fccklicherweise in einem Fahrradgesch\u00e4ft reparieren konnten.<br \/>\nMit einem sehr leckeren Nachtessen beendeten wir den zweiten Tag unserer Tour.<\/p>\n<p><strong>Freitag<\/strong><br \/>\nBeim ersten Blick aus dem Fenster sah noch alles gut aus. Der Freitag wird eventuell ein bisschen verhangen sein; dachte ich. Doch schon nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verdunkelte sich der Himmel und es begann leicht zu regnen. Was solls, schliesslich haben wir gute Regenjacken dabei. Leider bringt aber die beste Regenjacke nichts, wenn der Himmel meint er m\u00fcsse einen neuen Niederschlagsrekord aufstellen. Es goss wie aus K\u00fcbeln und mir machten erstmal Halt bei der Bernina-Station in einem Restaurant. Wir warteten eine ganze Stunde doch der Regen hat nicht nach gelassen. Es gab kein zur\u00fcck wir mussten weiter Richtung Tagesziel St. Maria im M\u00fcnstertal. So fuhren wir auf der Berninapassstrasse in str\u00f6mendem Regen hoch zum Pass. Von der Aussicht war nichts zu sehen, was jedoch egal war bei Temperaturen von nur mal 7 Grad. Weswegen wir auch keinen Halt machten sondern gleich die kurze Abfahrt hinunter bis zur Abzweigung nach Livigno. Von hier gings wieder 300 hm hoch zum Forcola di Livigno. Die anschliessende Abfahrt war der reinste Alptraum; bitterkalt und komplett durchn\u00e4sst. In Livigno haben wir uns in einem Restaurant erstmal von den nassen Kleider entledigt und uns aufgew\u00e4rmt.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"nasse Kleider\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/kleider.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"nasse Kleider\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/kleider.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Hier haben wir uns dann auch entschieden die restlichen 30 km der heutigen Tour mit dem Bus abzuk\u00fcrzen. H\u00e4tten wir eine zweite Garnitur Bikeklamotten dabei gehabt, w\u00e4ren wir auch diesen Teil noch gefahren. Da wir aber unser ganzes Gep\u00e4ck f\u00fcr die vier Tage immer dabei hatten, verzichtet man automatisch auf jedes Gramm zuviel. Es tat weh in den Bus zu steigen und auf das wundersch\u00f6ne Hochalpental Val Mora zu verzichten. Aber wir haben uns geschworen diese Tour ein andermal nach zuholen.<\/p>\n<p><strong>Samstag<\/strong><br \/>\nDas Ziel &#8211; 51 km und 1478 hm &#8211; f\u00fcr den letzten Tag hiess Scuol. Unsere nassen Kleider waren dank eines W\u00e4rmestrahlers \u00fcber Nacht getrocknet. So konnten wir frisch und ausgeruht den letzten Tag unter die Pedale nehmen.<br \/>\nVon St. Maria gings erstmals runter und \u00fcber die Grenze nach Taufers im S\u00fcdtirol. Von da weiter einem Fluss lang nach Laatsch im Vinschgau.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"1200 hm hoch strampeln\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/aufstieg.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"1200 hm hoch strampeln\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/aufstieg.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Hier begann der endlos lange Aufstieg zum Schlinigpass. Meine Motivation war die Vorstellung, dass es nach diesem Anstieg nur noch nach unten geht bis nach Scuol. Nach den ersten 700 hm machten wir im Dorf Schlinig eine Pause und wen trafen wir da auf der Bank vor der Kirche? Genau, das Paar aus Oesterreich. Zusammen machten wir Mittagsrast, genossen die Aussicht hinunter in den <a title=\"urlaub-vinschgau\" href=\"http:\/\/www.urlaub-vinschgau.net\/ \" target=\"_blank\">Vinschgau<\/a> und plauderten \u00fcber dies und das nat\u00fcrlich auch \u00fcber Telemark. Wie k\u00f6nnte es anderst sein, wenn Alex und ich unterwegs sind. \ud83d\ude42<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Bekannte Gesichter\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/schlinig.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bekannte Gesichter\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/schlinig.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt und mit ausgeruhten Beinen gings \u00fcber leuchtend gr\u00fcne Wiesen und ein markantes Felsband an den steilen zweiten Teil vom Aufstieg. Geschlagene drei Stunden brauchten wir bis wir endlich die Sesvenna-H\u00fctte im Blickfeld hatten.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"Felsband\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/felsband.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Felsband\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/felsband.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Der h\u00f6chste Punkt der heutigen Tour ist erreicht, ein unbeschreibliches Gef\u00fchl. Auf herrlichen Singletrails fuhren wir \u00fcber eine Hochebene bis sich der Weg in einer immer enger werdenden Schlucht in einen Pfad verwandelt. Ab hier gilt das Motto: Wer sein Leben liebt, der schiebt. Denn hier beginnt der legend\u00e4re Felsweg durch die Uinaschlucht. Dieser Weg wurde vor \u00fcber hundert Jahren in den Fels gesprengt und ist nur ein bis eineinhalb Meter breit und nicht immer mit einem Gel\u00e4nder gesichert.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"wenig Platz zum Gehen\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/duina_1.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"wenig Platz zum Gehen\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/duina_1.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Ein wirklich imposanter Anblick der einem Stellenweise schon ein mulmiges Gef\u00fchl geben kann. Dieser Weg war das letzte Highlight auf unserer Tour. Von hier gehts auf Feld- und Wiesenwegen hinunter bis nach Sur En und dann dem Inn entlang nach Scuol.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"der schmale Weg auf einen Blick\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/duina_2.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"der schmale Weg auf einen Blick\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/duina_2.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>In Scuol haben wird unsere Bikes auf die Bahn geladen und sind so zur\u00fcck nach Chur und mit dem Bike nach Felsberg gefahren. Nach einem erfrischend Bad im Rhein g\u00f6hnten wir uns ein Nachtessen am Churer Stadtfest.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin: 5px;\"><a title=\"Bahnhof Scuol Bikeverlad\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/scuol.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bahnhof Scuol Bikeverlad\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/scuol.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Fazit: In diesen vier Tagen habe ich das Engadin so intensiv wie noch nie erlebt. Wir entdeckten mit dem Bike Orte, die man vom Auto aus nicht mal erahnen kann. Darum ist diese Tour jedem und jeder zu empfehlen, welche \u00fcber eine gute Kondition und ebenso gutes Material verf\u00fcgen. In diesen vier Tagen haben wir gesamthaft 260 km und 6300 hm abgespult.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px;\"><a title=\"Slacken am Zuerisee\" href=\"\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/slackline.jpg\" rel=\"lightbox[biketog]\"><img decoding=\"async\" alt=\"Slacken am Zuerisee\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/bike_tog\/slackline.jpg\" width=\"80\" \/><\/a><\/div>\n<p>Den Sonntag verbrachten wir dann in Z\u00fcrich. Alex wollte unbedingt die Stadt mal ohne Z\u00fcri-Fest sehen. So schlenderten wir durch die Bahnhofstrasse, dem See entlang bis zum Z\u00fcrihorn. Dort entspannten wir uns beim Baden und beim Slacklinen.<\/p>\n<div style=\"clear: both;\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Milit\u00e4rdienst ist vorbei und endlich habe ich die Zeit gefunden, meinen Reisebericht von unserer Biketour zu schreiben. Es sind zwar schon beinahe vier Wochen vergangen, doch die Bilder m\u00f6chte ich euch nicht vorenthalten. 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