{"id":318,"date":"2008-10-06T16:25:57","date_gmt":"2008-10-06T15:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/?p=318"},"modified":"2012-12-11T08:46:11","modified_gmt":"2012-12-11T07:46:11","slug":"dualboot-mit-dem-freerunner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/2008\/10\/06\/dualboot-mit-dem-freerunner\/","title":{"rendered":"Dualboot mit dem Freerunner"},"content":{"rendered":"<p>Freiheit kann so sch\u00f6n sein. Das bedeutet auf dem FR, dass man zwischen neun <acronym title=\"Betriebssysteme\">Distributionen<\/acronym> ausw\u00e4hlen kann. Vier dieser <a href=\"http:\/\/wiki.openmoko.org\/wiki\/Distributions\">Distros<\/a> sind offizielle OpenMoko Projekte. Drei sind Portierungen von existierenden Linux-Distros und zwei sind von der Community zusammengestellte Distros. Warum also nicht ein zweites Betriebssystem installieren und den Dualboot nutzen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNach langem rumprobieren, etlichen Suchl\u00e4ufen in Google und vielen verzweifelten Versuchen ist es endlich gelungen, meinem Freerunner Dualboot beizubringen. Jetzt startet nach dem dr\u00fccken des Powerbutton Qtopia &#8211; welches jetzt <a href=\"http:\/\/qtextended.org\/modules\/devices\/\">qtExtended<\/a> heisst &#8211; in der Version 4.4. Wenn ich aber beim Starten zuerst den Powerbutton und dann den AUX-Button dr\u00fccke (NAND Bootmen\u00fc) kann ich &#8222;Boot von SDCard&#8220; ausw\u00e4hlen und dann startet Om2008.9 (ASU).<br \/>\nWie ich vorgegangen bin will ich hier kurz f\u00fcr die Allgemeinheit und als Nachschlagewerk f\u00fcr mich aufschreiben.<\/p>\n<p>Um ein funktionierendes Image auf die SDCard zu flashen muss man die jffs2-Datei einbinden. Das geht am Besten auf einem Linuxrechner. Eine Anleitung dazu findet man <a href=\"http:\/\/wiki.openmoko.org\/wiki\/Userspace_root_image#Mounting_the_JFFS2_image_on_a_loop_back_device_.28Block_Memory_MTD_Emulation.29\">hier<\/a>. Bei mir hat das mit dem Qtopia-jffs2 nicht richtig geklappt und darum habe ich entschieden, Qtopia auf den <acronym title=\"Freerunner\">FR<\/acronym> zu flashen und ASU auf die SDCard zu installieren. Also genau umgekehrt daf\u00fcr sinnvoller als urspr\u00fcnglich geplant. Mit dem ASU-Image im &#8222;tar.gz-Format&#8220; von <a href=\"http:\/\/downloads.openmoko.org\/releases\/Om2008.9\/\">hier<\/a> hat das sehr gut geklappt.<\/p>\n<blockquote><p><code>scp Om2008.9-gta02......tar.gz root@moko:\/media\/mmcblk02\/<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Dann auf dem FR via ssh<\/p>\n<blockquote><p><code>cd \/media\/mmcblk02<\/code><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><code>tar xzf Om2008.9-gta02......tar.gz<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Dann noch den Kernel in uImage.bin umbenennen und kopieren<\/p>\n<blockquote><p><code>scp uImage.bin root@moko:\/media\/card\/<\/code><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><code>scp uImage.bin root@moko:\/media\/card\/boot\/<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Danach konnte ich aus dem NAND (Power+AUX) von der SDCard booten.<br \/>\nDer n\u00e4chste Schritt war die Anpassung der Repositories auf &#8222;testing&#8220;.<br \/>\nDazu zuerst die original Dateien auf dem FR via ssh sichern<\/p>\n<blockquote><p><code>cp -r \/etc\/opkg \/etc\/opkg.orig<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Dann alle URL&#8217;s im Verzeichnis \/etc\/opkg\/ von &#8222;Om2008.9&#8220; auf &#8222;testing&#8220; anpassen<\/p>\n<blockquote><p><code>sed -i -e s,Om2008.9,testing, \/etc\/opkg\/*.conf<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt kann man mit opkg update &amp;&amp; opkg upgrade das System aktualisieren.<br \/>\nUm den Urzustand wieder herzustellen, folgende Befehle ausf\u00fchren:<\/p>\n<blockquote><p><code>mv \/etc\/opkg \/etc\/opkg.testing<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>und<\/p>\n<blockquote><p><code>mv \/etc\/opkg.orig \/etc\/opkg<\/code><\/p><\/blockquote>\n<p>Nun kann ich nach Lust und Laune entweder mein FR mit der qtExtended-Distro als Alltagshandy nutzen und mit der ASU-Distro die Entwicklung von OpenMoko verfolgen.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<div style=\"FLOAT: left; MARGIN: 5px\"><a title=\"qtExtended Men&uuml; widescreen\" href=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/qtopia\/qtExt_menu.png\" rel=\"lightbox[qtext]\"><img decoding=\"async\" width=\"120\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/qtopia\/qtExt_menu.png\" \/><\/a><\/div>\n<p>Mit qtExtended als Betriebssystem ist es m\u00f6glich den FR schon beinahe als Alltagshandy zu nutzen, w\u00e4re da nicht das leidige Akkuproblem. Noch immer funktioniert das Powermanagement nicht korrekt und der Akku verlangt nach ca. 8h gierig nach einer Steckdose. <\/p>\n<div style=\"FLOAT: right; MARGIN: 5px\"><a title=\"qtExtended Facebook-Tool, widescreen\" href=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/qtopia\/qtExt_faceb.png\" rel=\"lightbox[qtext]\"><img decoding=\"async\" width=\"120\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.imot.ch\/wordpress\/wp-content\/images\/qtopia\/qtExt_faceb.png\" \/><\/a><\/div>\n<p>Ansonsten sind aber alle Programme nutzbar und sogar das von mir so geliebte Handwriting ist erstaunlich exakt. Bei anderen Handhelds\/Smartphones wie z.B. Palm, SonyEricsson, etc. musste man die Buchstaben auf eine spezielle Art eingeben und sich diese zuerst aneignen. Beim FR hingegen kann man schreiben wie man es gewohnt ist. Die Software ist sogar lernf\u00e4hig so dass ich Umlaute ohne grossen Aufwand hinzuf\u00fcgen konnte. Die WLAN-Verbindnung mit meinem WPA-Router klappt auch wunderbar. Hier kann es hilfreich sein, seinen Nameserver\/Router in die Datei \/etc\/resolv.conf einzutragen. Oder nach erfolgreichem Verbinden via Netzwerk-GUI, im Terminal den Befehl &#8222;udhcpc eth0&#8220; auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Sicher ist der FR noch kein Ersatz f\u00fcr dein Handy und definitiv noch kein iPhone-Killer, aber es gibt eine Menge Aktivit\u00e4t in der Community, eine Menge Versprechen und eine Menge Potentzial. Nicht zu vergessen eine Menge Spass macht das Ger\u00e4tchen so oder so.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freiheit kann so sch\u00f6n sein. Das bedeutet auf dem FR, dass man zwischen neun Distributionen ausw\u00e4hlen kann. Vier dieser Distros sind offizielle OpenMoko Projekte. Drei sind Portierungen von existierenden Linux-Distros und zwei sind von der Community zusammengestellte Distros. 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