Es gibt doch noch eine Gerechtigkeit

Wie konnte es nur soweit kommen, dass ein Strafverteidiger ein lächerliches Strafmass fordert, obwohl er weiss, dass sein Klient einer Person mutwillig bleibende Schäden zugefügt hat? Zum Glück hat die Gerechtigkeit aber dennoch gesiegt und die Urteile fielen sogar höher aus als erstinstanzlich festgelegt.

Beim zweitinstanzlichen Gerichtsverfahren gegen die Skinheads, welche vor drei Jahren zwei junge Männer aufs gröbste Verprügelten, wurden die Strafen erhöht. Zum Glück fanden die Verteidiger der Skinheads „Inzestbuben vom Rassistenstrich“ beim Gericht kein Gehör. Diese plädierten auf einfache Körperverletzung und forderten 12 bzw. 18 Monate Gefängnis für die 6 Täter. Jetzt aber liegen die Urteile im Vergleich zum erstinstanzlichen Entscheid, im Durchschnitt um ein Jahre höher. Das heisst sie müssen Strafen zwischen 5 und 6 Jahren absitzen.

Eine Genugtuung für die Opfer, denn sie, bzw. eins der Opfer ist für den Rest seines Lebens behindert und auf fremde Hilfe angewiesen. Ob die 6, bzw. 5 – einer hat sich in U-Haft erhängt – Täter das jemals bereuen und ob sie mit ihrer Strafe auch so gezeichnet sind wie die Opfer, wage ich zu bezweifeln. Man könnte sie für 20 Jahre einsperren, sie würden noch immer sinnlos auf Unschuldige einprügeln und ein Gedankengut vertreten, dass nur von Gehirnlosen gelebt wird. Denn ein Hirn haben diese Idioten mit Sicherheit nicht. Hätte sie eines, dann würden sie…;

… mehr reden anstatt sich dauernd zu prügeln

… mehr lesen und erfahren, dass ihr Gedankengut zum Himmel stinkt und nur diejenigen interessiert, welche über ein vermindertes Selbstwertgefühl verfügen

… die Menschen, egal welcher ethnischen Herkunft, respektieren und sie als Individium tolerieren

… merken, dass man von anderen Kulturen viel lernen und profitieren kann

Ich bin froh, kriegen die Angeklagten ihre Strafe. Und ich hoffe, dass diese Spezies endlich den natürlichen Aussterbungsprozess seiner Art einläutet.

Ein Gedanke zu „Es gibt doch noch eine Gerechtigkeit

  1. Sechs Gleichungen mit neun Unbekannten:

    (001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

    (044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.

    (055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.

    (105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.

    (106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: „Berg, hebe dich hinweg!“, wird er verschwinden.

    (113) Seine Jünger sagten zu ihm: „Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?“ Jesus sagte: „Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: „Siehe hier oder siehe dort“, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ ***

    Sinnvolle Lösung:

    Mutter = Summe aller Ersparnisse
    Hure = Finanzkapital
    Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
    Berg = Rentabilitätshürde
    Tod = Liquiditätsfalle
    Vater = Kreditangebot
    Sohn = Kreditnachfrage
    heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
    Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung

    Selbst wenn wir uns nur auf die obigen sechs Gleichnisse aus dem Thomas-Evangelium beschränken – gibt es noch eine andere Möglichkeit, diese sinnvoll zu interpretieren? Und wie hoch ist die Restwahrscheinlichkeit für eine andere Interpretation, wenn 10, 20, 50, 100 Gleichnisse auf die gleiche Art einen Sinn ergeben?

    Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

    Wäre Jesus dagegen nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die „heilige katholische Kirche“ machte, wüssten wir heute nicht einmal, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Denn die „Moral“ ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Geld- und Bodenordnung die Gesellschaft zwangsläufig in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung – unvermeidlich. Andererseits: sind – durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung und ein allgemeines Bodennutzungsrecht – leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.

    Der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    *** „Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.“

    Silvio Gesell, Herbst 1918, Vorwort zur 3. Auflage der NWO

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